Trockenbau ist das Zusammenfügen von industriell vorgefertigten Teilen. Bei der Trockenbauweise werden keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder Putz zur Errichtung von Bauteilen benötigt, was eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis bei der Innenraumgestaltung und somit auch dem gesamten Bauvorhaben zur Folge hat. Sämtliche bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können bei der Trockenbauweise erfüllt werden.
Völlig ohne Wasser geht es aber auch hierbei nicht. Zum Verspachteln der Fugen und Anschlüsse bei Gipskartonplatten und Gipswandbauplatten benötigt man die dafür vorgesehene Spachtelmasse bzw. den bei Gipsdielen nötigen Kleber. Dieses Material hat eine relativ kurze Trockenzeit und ist schon nach etwa 24 Std. überarbeitbar. Das bedeutet, dass ohne Zeitverlust geschliffen, gestrichen oder tapeziert werden kann.
Trockenbauarten:
- Deckenbekleidungen und abgehängte Decken
- Wandbekleidungen und Montagewände
- Installationswände
- Verkleidungen
- Bodensysteme
- Einbauten
- Einfache Dämmungen und Isolierungen